Wenn’s Kälbel de Haxe verknackst...

Frei nach dem Original: Der Bader Bazi

von  Reiner Wagner

Der Bader Christoph Wiesinger lebt noch nach seinen alten Bader-Methoden und hält absolut nichts von der Praxis moderner Ärzte. Sein Lehrbua Pepi steht ihm bei jeder noch so absurden Behandlung bei. Christoph verändert sich aber plötzlich zum Schrecken seiner Kundschaft. Ob er den Bauern statt Rasierschaum Pechsalbe ins Gesicht schmiert, die Frauen des Dorfes durch Rasieren "verschönern" will, oder auch sich selbst statt Milch Rasierseife in den Kaffee schüttet, alles geht drunter und drüber. Pepi erkennt jetzt seine große Chance und ist begeistert, daß er endlich seinen Meister "fachgerecht" vertreten kann. Zur Übung spielt er schon mal durch, wie er sich eine persönliche Behandlung bei der "giftigen" Westerhof-Bäuerin vorstellt. Diese bekommt zufällig mit, was ihr alles widerfahren würde, wenn sie dem Lehrling in die Hände fällt. Entsetzt sucht sie schleunigst das Weite.
Christophs Frau Fanni ist in großer Sorge um ihren Mann und ruft deshalb ihre Tochter Barbara zu Hilfe, deren Freund ein studierter Arzt ist. Um dem Vater zu helfen, wird eine kleine Verschwörung inszeniert, mit der Absicht, diesen "verhaßten" Doktor heimlich ins Haus zu bringen. Keiner ahnt, daß Christoph nur darauf wartet, diesen jungen Mann endlich kennen zu lernen, der ihm so lange vorenthalten wurde und der ja schließlich einmal sein Schwiegersohn werden soll. Bevor es aber soweit ist, muß er sich noch einigen eingehenden "fachlichen" Prüfungen Christophs unterziehen....

Personen

Christoph Wiesinger Bader
Hans Peter Doll
Fanni
dessen Frau
Tamara Klumpp
Barbara
deren Tochter
Katja Sutterer
Pepi Heiser
Lehrbub bei Wiesingers
Manfred Doll
Maximilian Heidernreich
Arzt aus der Stadt
Bernd Sutterer
Alois Haslinger
Bürgermeister
Oliver Erdrich
Der Laimer-Bauer
Ewald Klumpp
Die Westerhof-Bäuerin
Sabrina Quast
Regie:
Arthur Wilhelm
2001_theatergruppe