Chöre… live erleben. Unter diesem Motto stand unser diesjähriger Liederabend, den wir, auch im Sinne unseres kürzlich verstorbenen Helmut Doll veranstalteten. In einer voll besetzten Halle konnten unsere Gastchöre und wir einen bunten Melodienstrauß den Gästen darbieten. Den Anfang bestritten wir mit Liedern wie „Der Weg“, „Benia Calastoria“ oder auch Under the moon of love. Dabei konnten wir die drei aktive Sänger für 40 und 50 Jahre aktive Mitgliedschaft nochmals in unserem Kreis ehren. Danach folgte unsere Boygroup MMW mit dem Lied Club Can´t Handle Me“ im Sound von Flo Rida. Danach folgte unser erster Gastchor, die Sänger aus „Ostbaden“. Unter dem Vorsitzenden Klaus Burkhardt vom Liederkranz Obertal bei Baiersbronn, gab man unumwunden zu, dass man sich in mitten von Baden wohlfühlt. Der kleine, aber gut disponierte Chor erfreute mit schönen Liedern wie „Cantemus“, „Wo die Lieb lebt“ oder „Frühlingsgruß“, bevor der 150er Jubilar aus Ottenhöfen, der Gesangverein „Frohsinn“ mit Dirigent Wolfgang Hils, seine Qualitäten mit niveauvollem Gesang darbot. Nach den Liedern „Daheim ist“ und „Auf allen Wegen“ des Männerchors (Solisten Franz Kopp und Helmut Bohnert) lautete das Motto des Gemischten Chors „Träume sind stärker“ und „Hey, das ist Musik für mich“. Mit einer Reise durch Europa und Gesangskunst faszinierte der MGV „Liederkranz“ Kappelrodeck, der mit Dirigent Klaus Huber erlesene Chöre und solche mit viel Humor darbot. Köstlich war es zu hören, dass „bei Nacht alle Katzen grau sind“. Klein, aber fein, ging es mit dem Chor „LeMe“ aus Halberstung unter Leitung von Kerstin Lemay weiter, der getreu seinem Namen „Lebendige Melodien“ mit lyrischen Songs wie Cohens „Halleluja“, „Only Time“ und „Frome A Distance“ darbot. Fürs Finale mit herrlichem Chorgesang sorgten die Gäste vom Sängerbund Leutesheim, die mit ihrer Dirigenten Nelly Weinberger eine blitzsaubere Leistung darboten. Es war ein Genuss, den fein disponierten Chor und die Freude am Gesang zu erleben, als Lieder über Liebe und Freiheit gesungen wurden und der Chor den Traum weckte, endlich mal nach New York zu gehen und in zerrissenen Jeans durch San Francisco zu spazieren.